Mitte Februar, auf dem Weg nach Sydney. Der Himmel öffnet sich und ergießt sich über Melbourne.
Durch den strömenden Regen sprinte ich zum Bus. Zwei Anschlussbusse später sitze ich tropfnass an einer Bushaltestelle im Nirgendwo, wartend auf den letzten – anscheinend verspäteten – Anschlussbus.
Eine viertel Stunde.
Eine viertel Stunde.
Eine halbe Stunde.
Eine dreiviertel Stunde.
Überflutete Straßen und aus den Schienen gesprungene Trams machen es immer wahrscheinlicher, dass der Busfahrer gemütlich daheim vor dem Fernseher sitzt und gar nicht daran denkt, sich diesem Regenchaos zu stellen.
Fünfzig Dollar überzeugen schließlich einen Taxifahrer bei null Sicht im Blindflug durch die Wasserwände Richtung Flughafen zu rauschen.
Schalter gerade noch erreicht; fünf Minuten vor Ende des Check-Ins.
Eingecheckt.
Sicherheitskontrolle passiert.
Flug verspätet.
Eine viertel Stunde.
Eine viertel Stunde.
Eine halbe Stunde.
Eine dreiviertel Stunde.
Flug gestrichen.
Eine Nacht am Flughafen. „Ungemütlich“ ist eine geradezu euphemistische Beschreibung der Schlafmöglichkeiten.
Mit schalem McDonald’s Kaffee im Magen geht es am nächsten Morgen um 4:50 Uhr endlich nach Sydney…
***
Anfang März, auf dem Weg nach Sydney. Der Himmel öffnet sich und ergießt sich über Melbourne.
Durch den strömenden Regen sprinte ich zum Bus. Der Anschlusszug fällt aus. Eine halbe Stunde später sitze ich dann aber doch in einem Zug Richtung City.
Langeweile weicht Verblüffung, als der Zug mich partout nicht an der Southern Cross Station aussteigen lassen will. Ein Blick aus dem Fenster offenbart die Ursache – das hübsche Bahnhofsdach ist klüger als die vom Himmel strömenden Wassermassen und gibt nach.
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Anfang März, auf dem Weg nach Sydney. Der Himmel öffnet sich und ergießt sich über Melbourne.
Durch den strömenden Regen sprinte ich zum Bus. Der Anschlusszug fällt aus. Eine halbe Stunde später sitze ich dann aber doch in einem Zug Richtung City.
Langeweile weicht Verblüffung, als der Zug mich partout nicht an der Southern Cross Station aussteigen lassen will. Ein Blick aus dem Fenster offenbart die Ursache – das hübsche Bahnhofsdach ist klüger als die vom Himmel strömenden Wassermassen und gibt nach.
Mit all meinem Gepäck sprinte ich quer durch die Stadt, um den Bus zum Flughafen an der Southern Cross Station doch noch zu erreichen.
Autos stehen quer mitten auf der überschwemmten Straße, Trams stehen bis zu den Türen im Wasser, die höher gelegenen Straßen sind mit Schlamm und Blättern gepflastert. Das Heulen von Sirenen erfüllt die Straßen.Alle Busse sind gestrichen – bis auf den Richtung Flughafen. Glück?
Schalter gerade noch erreicht; eine viertel Stunde vor Ende des Check-Ins.
Schalter gerade noch erreicht; eine viertel Stunde vor Ende des Check-Ins.
Eingecheckt.
Sicherheitskontrolle passiert.
Flug verspätet.
Eine viertel Stunde.
Eine viertel Stunde.
Eine halbe Stunde.
Eine dreiviertel Stunde.
Flug gestrichen.
Eine weitere Nacht am Flughafen...
Mit schalem McDonald’s Kaffee im Magen geht es am nächsten Morgen um 4:50 Uhr endlich nach Sydney…
Die Moral von der Geschichte? Billiger fliegen heißt manchmal gar nicht fliegen...



Des ist ja hardcore!!! Da hatte ich bisher ja immer noch richtig Glueck! Waaaahnsinn! Oo
AntwortenLöschenViel Spass bei eurer Reise, hoffentlich habt ihr da dann mehr Glueck! :)
Gruesslis aus Auckland fast aufm Weg nach Coromandel Peninsula...:D